Ehinger Fasnet

Furio ´s brennt

Den nächsten Höhepunkt gibt es zunächst gegen 17 Uhr. Dann wird bei der „Unteren Kirch“ (Liebfrauenkirche) in heiterer Form das Geschehen von 1859 nachgespielt. Aus aller Munde schallt es dann „furio ´s brennt“

Kügelestanz

Anschließend zieht die Narrenschar über die untere Stadt zum Rathaus um dort den schon ungeduldig wartenden Narrenrat abzuholen. Kurz zuvor gegen 18.00 Uhr treten die echten E´gner Kügele auf dem Marktplatz in Aktion und präsentieren ihren Kügelestanz.

Groggatäler Ausgrabung

Zwischenzeitlich hat sich das Narrenvolk zu einem stattlichen Narrenumzug zusammengefunden um gemeinsam zum Groggensee zu ziehen. Der im Schlamm und Sumpf versunkene Groggatäler soll wieder erweckt werden um die Eh´gner Fasnet zu machen. Dies gelingt jedoch nur im Fackelschein der Dämonen und mit einem kräftigen Hexentrunk.
Das glückliche Erwachen des Urgeistes wird dann mit einem brillianten Feuerwerk begeisternd gefeiert.

Absetzung des Oberbürgermeisters

Über die obere Stadt zieht die Narrenschar mit Pauken und Trompeten zum Marktplatz. Hier steht dichtgedrängt das närrisch gestimmte Volk um die vorübergehende Entmachtung des Oberbürgermeisters und die Schlüsselübergabe an den Spritzenmuck hautnah mitzuerleben. Die Hexen werfen bündelweise Akten aus den Fenstern um sie im großen Scheiterhaufen zu verbrennen. Diese Aktion wird mit spektakulären Feuersprüngen einiger mutiger Hexen begleitet. Der Spritzenmuck verkündet seine närrischen Gesetze, die dann bis zum Fasnetsausheina Gültigkeit haben. Danach entlässt er das gesamte Narrenvolk in eine närrisch fröhlich Nacht, in der mit viel Stimmung, Witz und Humor echte Eh´gner Fasnet gefeiert wird.