Matekapelle

Der schwarze Zahn

Als Vorläuferin der Mate-Kapelle kann man heute getrost die Kapelle „Schwarzer Zahn“ bezeichnen.
Entstanden ist diese im Jahre 1933. Sie trat nicht nur bei Faschingsveranstaltungen im Gasthaus „Hirsch“ auf, sondern ging auch bei Umzügen mit und trat sogar auswärts auf.
„Schwarzer Zahn“ hieß die Kapelle deshalb, weil sich die Männer in den „Krachledernen“ verschiedentlich Zähne schwarz bemalten, um den Eindruck von Zahnlücken entstehen zu lassen. Aus dieser ulkigen Idee leiteten sie bald den Namen ab. Die phantasievoll dekorierten Instrumente des Schwarzen Zahns lassen die Wurzeln unserer heutigen Mate-Kapelle deutlich erkennen. Die beiden Mitglieder Gustav Fiesel und Paul Braun sen. halfen auf alle Fälle mit, als die Mate-Kapelle nach dem 2. Weltkrieg aus der Taufe gehoben wurde.

Als Gefolge des Schwarzen Zahns gründeten im Jahr 1953:
  • Franz Bürk
  • Karl Braun
  • Richard Munding
  • Hans Döring
  • Karl Wirz

      Die Matekapelle.  

Das Häs des Pfanna-Mate und der Matemusikanten soll durch die alten Kleider und die aufgenähten Flicken die ärmlichen Verhältnisse des Pfanna-Mate und die schwarze Schminke das meist recht schmutzige Gesicht dieser Fasnetsfigur darstellen. Bei den Musikinstrumenten der Matekapelle handelt es sich um selbstgebaute oder umgebaute, originelle  Instrumente wie zum Beispiel Ofenrohr und Fahrradlenker, die aber bespielbar sind.