Muckenspritzer

Die Entwicklung
1955 wurde erstemals die Maskengruppe Muckenspritzer vorgestellt. Die Gründungsmitglieder gemäß Protokoll von Hans Dittrich waren:
  • Reinhard Heimbach
  • Josef Denkinger
  • Josef Sauter
  • Helmut Zoller
  • Hans Dittrich

1957 wurde die Maskengruppe in die Narrenzunft integriert und war eine reine Männergesellschaft. Die Frauen schauten natürlich nicht lange tatenlos zu und gründeten 1961 eine Garde.

Das Häs

Das Gesicht der Muckenspritzer besteht aus einer Holzmaske mit freundlichen Gesichtszügen von meist schnurrbärtigen Männergesichtern. Auf dem Kopf sind historische Feuerwehrhelme montiert.
Die Feuerwehruniform besteht aus rotem Leinen mit zweireihig angeordneten Metallknöpfen, weißen Hosen und weißen Handschuhen. Um den Leib trägt er eine Feuerwehrkoppel, an der ein mit Konfetti gefüllter Ledekübel hängt.
Früher wurde darin Löschwasser transportiert. Schwarze Schuhe bzw. Stiefel runden die Gesamterscheinung ab.

Die Aufnahme

Jedes Jahr im Januar findet die Aufnahm der Muckenspritzer statt.
Nach der persönlichen Vorstellung wird den Neuen eine Konfettisuppe gereicht, die aus grün und weiß gefärbten Nudelplättchen besteht.
Danach gilt es ohne Hilfe der Hände eine Marzipanmucke zu verspeisen. Begleitend zu diesem köstlichen Mahl werden die Statuten verlesen, die nach dem letzten Bissen zu unterzeichen sind.
Nach einem kräftigen Schluck Löschwasser überreicht der Spritzenmuck den frischgebackenen Muckenspritzern ihre Masken und Aufnahmeurkunden.